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Ludwig-Erhard-Schule
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SozialkundeDas Fach Sozialkunde an der Berufsschule – muss das denn sein?So fragt sich sicher mancher Schüler, aber auch mancher Ausbilder im Betrieb. Warum wird dieses Fach nach mindestens 9 oder 10 Jahren Unterricht an einer allgemeinbildenden Schule noch mal in die Stundentafel aufgenommen? Reicht das noch nicht? Nein, leider reicht es noch nicht. 1. Viele Schülerinnen und Schüler kommen mit wenig bis gar keinen Kenntnissen über das politische System der Bundesrepublik Deutschland zu uns. Wohl haben sie an den vorherigen Schulen das Fach Sozialkunde genossen, doch „hängen geblieben“ ist nur wenig. An der Berufsschule haben alle Auszubildenden noch mal die Gelegenheit, systematisch das Wissen über politische Entscheidungsprozesse kennen zu lernen, um so als informierter Bürger ihre Rechte wahrnehmen zu können. Hier haben wir Lehrkräfte die Chance, das Interesse, das bei jungen Leuten durchaus vorhanden ist, wieder zu wecken und, im Idealfall, am Leben zu erhalten. 2. Viele Inhalte im Fach Sozialkunde betreffen nicht nur den Bereich Politik sondern vermitteln unseren Auszubildenden Wissen über die Arbeitswelt, das sie unmittelbar benötigen. Bestimmungen zum Schutz des Arbeitnehmers, Ursachen und Maßnahmen gegen Arbeitslosigkeit, Inhalt und Zustandekommen eines Tarifvertrags usw. ….Viel muss an Grundlagen vorhanden sein, um am Arbeitsplatz klar zu kommen. Im Sozialkundeunterricht vermitteln wir dieses Wissen. 3. Auch das erfolgreiche Bestehen der Abschlussprüfung ist allen beteiligten im Dualen System der Berufsausbildung wichtig: Die IHK – Abschlussprüfung verlangt viel Wissen von den jungen Leuten, das im berufsbezogenen und in Lernfeldern organisierten Betriebswirtschaftslehre – Unterricht nicht sinnvoll zu integrieren ist. In der Allgemeinen Wirtschaftslehre und im Fach Sozialkunde finden diese Inhalte ihren Platz. 4. Ein Industriekaufmann, ein Einzelhandelskaufmann, ein Bankkaufmann der den Wirtschaftsteil der Zeitung nicht lesen und verstehen kann? Der nicht versteht, warum die Leitzinssenkungen der Europäischen Zentralbank einen förderlichen Einfluss auf die Konjunktur haben? Natürlich kann das nicht sein. Auch hier trägt das Fach Sozialkunde zum Verständnis volkswirtschaftlicher Zusammenhänge bei. Bezogen auf das ganze Leben ist Sozialkunde sicherlich eines der wichtigsten, wenn nicht das Wichtigste Fach an der Berufsschule. Berufsbezogenes Wissen ändert sich schnell, man wechselt im Laufe des Lebens in einen anderen Beruf, für den man sich neues Wissen aneignen muss. Ein informierter und interessierter Staatsbürger zu sein, der befähigt ist an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen begründet mitzuwirken, das ist etwas, das einem jungen Menschen im Leben bleibt. Im Fach Sozialkunde wirken wir daran mit. Tanja Uebelhack Fachbereich Sozialkunde
Telefon: (+49) 911 / 9977 - 492 E-Mail: tuebelhack (AT) ludwig-erhard-schule.de Lehrer im Fachbereich: Frau Bauer, Herr Cramer, Frau Elsäßer, Herr Fleischmann, Herr Fochtner, Frau Jacob, Frau Jutte, Frau Köbberling, Frau Köck, Frau Krämer, Frau Laub, Frau Mages, Herr Müller, Herr Nägel, Frau Neusser, Herr Panzer, Frau Pawelzik, Herr Sclaffer, Herr Singer, Frau Stellwag
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© 2006 Philippe Stellwag in Kooperation mit Ernst Rech | Version 2006-02-04_1.00 | Made with ECMS Typo3.
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